Ist der Devisenhandel mit einem hohen Risiko verbunden?
Ja, der FX-Handel ist mit hohen Risiken verbunden. Die meisten Privatanleger verlieren Geld. Der Hebel ist der Faktor, der das Risiko verstärkt: Je höher Ihr Hebel, desto geringer muss die nachteilige Kursbewegung ausfallen, um die einer Position zugrunde liegende Margin aufzubrauchen. Bei sehr hohen Hebeln wie 1:500, die nur über einige Offshore-Gesellschaften verfügbar sind, kann bereits eine Bewegung von einem Bruchteil eines Prozents gegen Sie ausreichen, um die Margin für diesen Trade vollständig aufzubrauchen. Kurse können sich zudem innerhalb von Sekunden um Hunderte von Pips bewegen, etwa nach Zinsentscheidungen, Inflationsdaten oder Kommentaren von Zentralbanken.
Sie können dieses Risiko mit drei Maßnahmen des Risikomanagements steuern:
Riskieren Sie bei keinem einzelnen Trade mehr als 1 % bis 2 % Ihres Kontostands.
Setzen Sie einen Stop-Loss, bevor Sie einen Trade eingehen, nicht erst danach.
Bestimmen Sie die Größe jeder Position anhand der Distanz zu Ihrem Stop-Loss, nicht danach, wie sicher Sie sich bei dem Setup fühlen.
Diese Maßnahmen verhindern Verluste nicht, können jedoch dazu beitragen, die Auswirkungen nachteiliger Marktbewegungen zu begrenzen und einen disziplinierteren Ansatz im Risikomanagement zu unterstützen.









