
Die von Saudi-Arabien geführte Koalition teilte am Dienstag mit, die Luftabwehr habe vier Drohnen abgefangen und zerstört, die von den Huthi in Richtung des Südens Saudi-Arabiens gestartet worden seien, wie Reuters berichtete.
Der saudische Zivilschutz gab Frühwarnungen vor einer möglichen feindlichen Bedrohung in der Ostprovinz und im Gouvernement Kharj heraus, bevor er später für beide Gebiete Entwarnung gab.
Am Montag erklärte die von Saudi-Arabien geführte Koalition, die gegen die Huthi im Jemen kämpft, sie habe eine Militäroperation durchgeführt, die „auf die Neutralisierung von Bedrohungsquellen abzielte“. Zugleich bekannte sich die bewaffnete Gruppe zu Angriffen auf die Infrastruktur in Saudi-Arabien und im Jemen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert West Texas Intermediate (WTI) bei 100,00 US-Dollar und damit 0,58 % im Tagesminus.
WTI ist eine Rohölsorte, die an den internationalen Märkten gehandelt wird. Die Abkürzung steht für West Texas Intermediate, eine der drei wichtigsten Rohölsorten neben Brent und Dubai Crude. WTI wird aufgrund seiner relativ geringen Dichte und seines niedrigen Schwefelgehalts auch als „leicht“ beziehungsweise „süß“ bezeichnet. Es gilt als hochwertiges Öl, das sich leicht raffinieren lässt. Es wird in den Vereinigten Staaten gefördert und über den Umschlagplatz Cushing verteilt, der als „Pipeline-Kreuzung der Welt“ gilt. WTI dient als Referenzgröße für den Ölmarkt, und sein Preis wird häufig in den Medien genannt.
Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die entscheidenden Einflussfaktoren für den Preis von WTI-Rohöl. So kann das weltweite Wirtschaftswachstum die Nachfrage ankurbeln, während ein schwaches globales Wachstum den gegenteiligen Effekt haben kann. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, eines Zusammenschlusses bedeutender erdölproduzierender Länder, sind ein weiterer wichtiger Preisfaktor. Auch der Wert des US-Dollars beeinflusst den Preis von WTI-Rohöl, da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird. Ein schwächerer US-Dollar kann Öl somit erschwinglicher machen und umgekehrt.
Die wöchentlichen Berichte zu den Öllagerbeständen des American Petroleum Institute (API) und der US-Energieinformationsbehörde (EIA) beeinflussen den Preis von WTI-Rohöl. Veränderungen der Lagerbestände spiegeln Schwankungen bei Angebot und Nachfrage wider. Zeigen die Daten einen Rückgang der Bestände, kann dies auf eine gestiegene Nachfrage hindeuten und den Ölpreis nach oben treiben. Höhere Lagerbestände können auf ein gestiegenes Angebot hindeuten und die Preise drücken. Der API-Bericht wird jeden Dienstag veröffentlicht, der EIA-Bericht am darauffolgenden Tag. Die Ergebnisse sind in der Regel ähnlich: In 75 % der Fälle weichen sie um höchstens 1 % voneinander ab. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von einer staatlichen Behörde stammen.
Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist ein Zusammenschluss von zwölf erdölproduzierenden Staaten, die bei ihren zweimal jährlich stattfindenden Treffen gemeinsam Förderquoten für die Mitgliedsländer festlegen. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise von WTI-Rohöl aus. Beschließt die OPEC, die Quoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise nach oben treiben. Erhöht die OPEC die Förderung, hat dies den gegenteiligen Effekt. OPEC+ bezeichnet eine erweiterte Gruppe, zu der zehn weitere Länder gehören, die nicht Mitglied der OPEC sind. Das bedeutendste davon ist Russland.