
Der HCOB-Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Gesamtwirtschaft im Euroraum sank laut der vorläufigen Schätzung für Oktober von 53,1 im September auf 51,9. Dies deutet darauf hin, dass die Geschäftstätigkeit langsamer expandierte. Der Wert lag unter der Markterwartung von 52,7.
Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel im Berichtszeitraum von 52,9 auf 52,4, während der Dienstleistungsindex von 53 auf 51,7 zurückging.
Zu den Umfrageergebnissen erklärte Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global Market Intelligence: „Die Wirtschaft im Euroraum startet mit einem weiteren robusten Wachstum der Unternehmen in das vierte Quartal. Der vorläufige PMI deutet auf ein BIP-Wachstum von 0,3 % gegenüber dem Vorquartal hin.“

„Das Wachstumstempo liegt zwar unter dem vom September, zählt aber immer noch zu den höchsten der vergangenen drei Jahre“, fügte Williamson hinzu.
EUR/USD tut sich schwer, an Aufwärtsdynamik zu gewinnen, und notiert nach den PMI-Daten leicht unter 1,1200 im Minus.