
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des US-Dollars (USD) gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, legt den dritten Tag in Folge zu und notiert am Dienstag während der europäischen Handelszeit bei rund 102,20.
Die kurzfristige Tendenz ist bullisch, da sich der DXY sowohl über dem exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) über neun Perioden als auch über jenem über 50 Perioden hält. Dies untermauert die grundlegende Nachfrage im übergeordneten Aufwärtstrend. Der 14-Tage-Relative-Stärke-Index (RSI) bei rund 60 signalisiert ein positives, aber nicht überkauftes Momentum. Gleichzeitig deutet der stabile FXS Fed Sentiment Index bei etwa 127,5 darauf hin, dass die geldpolitischen Erwartungen den Anstieg des Dollars weiterhin weitgehend stützen.

Die technische Analyse des Tagescharts zeigt, dass der Dollar-Index innerhalb des Aufwärtstrendkanals bleibt, was eine anhaltend bullische Tendenz signalisiert. Der DXY könnte zunächst den Bereich um das am 14. Oktober erreichte 18-Monats-Hoch bei 102,94 ansteuern und anschließend die obere Kanalbegrenzung bei 104,50.
Auf der Unterseite könnte der US-Dollar-Index zunächst am 9-Tage-EMA bei 101,93 Unterstützung finden, gefolgt von der unteren Begrenzung des Aufwärtstrendkanals bei rund 101,70. Eine weitere Unterstützung liegt am 50-Tage-EMA bei 101,11. Ein Unterschreiten dieses mittelfristigen gleitenden Durchschnitts würde den Dollar-Index unter Abwärtsdruck setzen und könnte ihn in den Bereich des am 20. August verzeichneten Fünfmonatstiefs bei 98,56 führen.
Die Strategen von ING stellen fest, dass der Dollar mit einer festeren Tendenz in die Woche gestartet ist. Er habe „zu Beginn dieser Woche gute Unterstützung gefunden, da die Stabilisierung der Stimmung rund um KI es den Märkten ermöglicht hat, sich wieder auf das insgesamt stützende Umfeld einer restriktiv ausgerichteten US-Notenbank und hoher Energiepreise zu konzentrieren“. Ihrer Einschätzung nach trägt diese Kombination aus einer stabileren Risikobereitschaft und anhaltendem Rückenwind durch die Geldpolitik und die Rohstoffpreise dazu bei, die US-Währung zum Wochenauftakt zu stützen.
(Die technische Analyse dieses Artikels wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die heutige prozentuale Veränderung des US-Dollars (USD) gegenüber den aufgeführten wichtigen Währungen. Am stärksten entwickelte sich der US-Dollar gegenüber dem Euro.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0,19 % | 0,14 % | 0,14 % | 0,05 % | -0,15 % | -0,22 % | 0,10 % | |
| EUR | -0,19 % | -0,04 % | 0,00 % | -0,10 % | -0,32 % | -0,42 % | -0,09 % | |
| GBP | -0,14 % | 0,04 % | 0,02 % | -0,09 % | -0,28 % | -0,37 % | -0,04 % | |
| JPY | -0,14 % | 0,00 % | -0,02 % | -0,10 % | -0,30 % | -0,38 % | -0,07 % | |
| CAD | -0,05 % | 0,10 % | 0,09 % | 0,10 % | -0,19 % | -0,28 % | 0,05 % | |
| AUD | 0,15 % | 0,32 % | 0,28 % | 0,30 % | 0,19 % | -0,08 % | 0,24 % | |
| NZD | 0,22 % | 0,42 % | 0,37 % | 0,38 % | 0,28 % | 0,08 % | 0,33 % | |
| CHF | -0,10 % | 0,09 % | 0,04 % | 0,07 % | -0,05 % | -0,24 % | -0,33 % |
Die Heatmap zeigt die prozentualen Veränderungen wichtiger Währungen zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte und die Notierungswährung aus der obersten Zeile ausgewählt. Wenn Sie beispielsweise in der linken Spalte den US-Dollar auswählen und der Zeile waagerecht bis zum japanischen Yen folgen, entspricht die im Feld angezeigte prozentuale Veränderung dem Währungspaar USD (Basiswährung)/JPY (Notierungswährung).